Talentwoche 2022

Dreilinden

14. bis 19. August 2022 Im Konservatorium Dreilinden
Dreilindenstrasse 93, 6006 Luzern
Dreilinden

Das Team der Talentwoche 2022

Daniel Dodds, Leitung Talent Strings, Violine, Auftrittstraining

Der australisch-schweizerische Solist, Kammermusiker und Pädagoge Daniel Dodds ist seit 2000 erster Konzertmeister und seit 2012 künstlerischer Leiter der Festival Strings Lucerne. Seit 2008 spielt er ausserdem im LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA und präsentierte sich in diesem Rahmen auch als Kammermusiker. Als Solist konzertierte Daniel Dodds letztlich mit dem Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy, dem Australian World Orchestra unter Zubin Mehta, sowie mit dem Sofia Philharmonic und den Hamburger Symphoniker. Zukünftige Konzerte als Solist spielt Daniel Dodds mit den Festival Strings Lucerne, als Artist Étoile 2016 in 4 Konzerten mit dem Bachensemble Luzern sowie mit dem englischen Ensemble für historisch-informierte Aufführungspraxis, The Hanover Band. Daniel Dodds, der als Dozent für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik – Luzern lehrt, spielt die Stradivari «ex Baumgartner» aus dem Jahr 1717.

Erika Arkane Schutter-Achermann, Violine

Erika Akane Schutter wurde als Halbjapanerin 1983 in der Schweiz geboren. Sie absolvierte ihre Studien bei Thomas Füri an der Musikakademie Basel (Lehrdiplom) und bei Sebastian Hamann an der Hochschule Luzern-Musik und schloss diese im Winter 2012 mit dem Master of Arts in Music Solo Performance ab. Ihre Leidenschaft ist die Kammermusik. Als Geigerin des Medea Trios (2005-15) gewann sie den Migros Kammermusik-Wettbewerbs 2009, die ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition 2011 und den Concours national pour Trio instrumental – Prix Géraldine Whittaker 2012, bei welchem die Künstler mit dem „Prix de la Fondation Suisa pour la Musique“ für die beste Interpretation eines Schweizer Komponisten ausgezeichnet wurden. Im selben Jahr erhielten sie den „Swiss Ambassador’s Award“.

Seit 2014 ist sie Mitglied der Festival Strings Lucerne. Ausserdem ist sie Zuzügerin im Tonhalle-Orchester Zürich und dem Zürcher Kammerorchester. Seit 2012 unterrichtet sie an der Geigenbauschule Brienz das Fach Musik. Sie ist künstlerische Leiterin der Konzertreihen „bärenstutz1“ und „Dachkammerkonzerte Brienz“.
 

Thomas Schrott, Violine

In einer deutsch-oesterreichischen Familie in Mailand geboren genoss er seine musikalischeAusbildung am Konservatorium ‘G.Verdi’ seiner Heimatstadt. Nach Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung setzte er seine Studien am Mannes College of Music (New York) und Mozarteum Salzburg fort. Unter seinen Lehrern befinden sich unter anderen Aaron Rosand, Lewis Kaplan und Mauro Loguercio. Seine Kammermusikausbildung erhielt er durch Julius Levine, Dario De Rosa, Renato Zanettovich, Amedeo Baldovino, Edna Michell und Antonia Lavanne.

Seit 1995 ist er festes Mitglied des renomierten schweizer Kammerorchesters Festival Strings Lucerne, mit denen er, in über zwei Jahrzehnten, unzählige Konzertreisen durch die ganze Welt unternommen hat und auch als Solist aufgetreten ist.Von 1990-95 war er Geigenlehrer an der ‘Accademia Vivaldi’ in Locarno wo er auch mit sehr gutem Erfolg das Studentenorchester und die Kammermusikklasse leitete, und ist bis heute Geigenlehrer an der ‘Civica Scuola di Musica di Corsico’ in Mailand.
 

Sylvia Zucker, Viola

Sylvia Zucker studierte zunächst Violine bei Prof. Sebastian Hamann in Lübeck und Luzern und wechselte 2007 zur Bratsche. Nach Studien bei Michel Rouilly in Zürich, schloss sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Isabel Charisius in Luzern ab. Es folgte ein Kammermusikstudium in Salzburg (Hagen Quartett) und in Basel bei Walter Levin und Prof. Rainer Schmidt.

Die Kammermusik wurde zu ihrer besonderen Passion, was sich auch in der Gründung des Gémeaux Quartett zeigte. Mit diesem gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben – unter anderem beim ARD-Wettbewerb. Sylvia Zucker war Mitglied des Lucerne Festival Academy Orchestras unter der Leitung von Pierre Boulez und dem Tonhalleorchester Zürich.

Als „Ensemble in Residence“ war sie mit dem Gémeaux Quartett an der Folkwang Hochschule in Essen präsent und unterrichtete in den Jahren 2013/ 2014 junge Streichquartette an der Musikhochschule Basel.

Sie ist Solobratschistin der Festival Strings Lucerne und war von 2011-2016 als Assistentin in der Viola – Klasse von Prof. Isabel Charisius an der Musikhochschule Luzern tätig.
 

Jonas Iten, Violoncello

Jonas Iten ist seit 2001 Solocellist bei den Festival Strings Lucerne, der Camerata Zürich sowie der Zuger Sinfonietta.  Kammermusikalische Tätigkeit in verschiedenen Formationen, u.a. mit dem Ensemble Luzia von Wyl, das sich auf auf jazzig-klassischem Grenzgebiet bewegt. Er schloss seine Studien mit dem Solistendiplom in der Musikhochschule Luzern ab und ist Gewinner verschiedener Wettbewerbe und Preise.

Als Solist ist Jonas Iten mit verschiedenen Orchestern aufgetreten wie den Festival Strings Lucerne, dem Musikkollegium Winterthur, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Camerata Zürich und der Zuger Sinfonietta. Verschiedene Solo-CD’s, u.a. bei Sony-Music.

Jonas Iten spielt auf einem Violoncello gebaut von Giovanni Pistucci, Neapel 1900. Er unterrichtet Cello und Ensemble an der Musikschule Zug. Ein Film des Schweizer Fernsehens, Radio-, CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren seinen Weg. Weitere Infos bei: www.jonas-iten.ch
 

Alexander Kionke, Violoncello

Der Cellist Alexander Kionke wurde  in Deutschland geboren. Als Mitglied des Thomanerchores Leipzig setzte er sich schon sehr früh intensiv mit der Musik von J. S. Bach auseinander. Nach Beendigung des Studiums an der Musikhochschule Leipzig setzte er seine Ausbildung an der Musikhochschule in Luzern fort. Ergänzend zum Studium arbeitete er in Meisterkursen u.a. mit Mistislav Rostropowitsch, Philippe Muller und Arto Noras. Eine grosse Leidenschaft von Alexander Kionke ist die Kammermusik, welche er 3 Jahre lang in der Meisterklasse des Gewandhaus Quartetts studierte.

An der Internationalen Musikakademie Pontarlier erhielt er den ersten Preis und war Gewinner des Internationalen Kammermusikwettbewerbs „Città di Stresa“. Neben seiner vielseitigen Konzerttätigkeit in der Schweiz führten ihn solistische und kammermusikalische Engagements nach Europa, Südamerika und die USA. Seit 2002 ist er Solocellist der Festival Strings Lucerne.

Alexander Kionke ist Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihe Küssnacht Klassik in Küssnacht am Rigi.

Als Pädagoge ist er im Kanton Aargau und Zürich tätig. Das Unterrichten ist für ihn eine wichtige und bereichernde Tätigkeit.
 

Stephan Werner, Kontrabass

Nach seinem Studium für Cello und Klavier hat sich Stephan Werner dem Kontrabass zugewandt. Nach seiner Aufnahme am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris erhielt er einen ersten Preis und wurde darauf zum ersten Solokontrabassisten des Orchestre Philharmonique de Strasbourg und zum Professor für Kontrabass am Conservatoire National de Région de Strasbourg ernannt.

Nebst seinen Aktivitäten als Orchestermusiker und Professor spielt Stephan Werner in verschiedenen Kammerformationen wie den Festival Strings Lucerne, dem Mainzer Kammerorchester und widmet sich der zeitgenössischen Musik als Mitglied des Nouvel Ensemble Contemporain (Schweiz) und als Zuzüger des Ensemble Intercontemporain.

Von seinem Vater Jean-Jacques Werner zum Dirigieren angeregt, wurde er von Léon Barzin ausgebildet.Es folgte eine Einladung von Seiji Ozawa für Studien in Tanglewood (USA). Er dirigierte er mehrere Konzerte unter Mitwirkung von Solisten wie Ani und Raffi Petrossian, Inger Södergren, Eric Heidsieck, Patricia Pagny, Annie Jodry. Als Chefassistent von Theodor Guschlbauer an der Opéra du Rhin, wurde er vom Orchestre Philharmonique de Strasbourg eingeladen eine Konzertreihe zu dirigieren. Von Chefdirigent John Mauceri wird er als Assistent an das Teatro Regio de Torino eingeladen.
 

Marian Rosenfeld, Korrepetition

Marian Rosenfeld wurde als Dreizehnjährige in die Meisterklasse von Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich aufgenommen und debütierte mit 14 Jahren in der Tonhalle Zürich. Nach der Konzertreifeprüfung studierte sie mit Vitalij Margulis und Bruno Canino und arbeitete mit György Kurtág, András Schiff, Radu Lupu und Bernard Greenhouse.  

Sie wurde an verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. am Eurovisionswettbewerb für junge Musiker oder am Internationalen Wettbewerb der ARD.

Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie u.a. nach Wien, Salzburg, London, Berlin, aber auch ans Lucerne Festival. Sie trat mit Orchestern wie dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Münchner Kammerorchester, dem Radiosinfonieorchester Basel, oder dem Kammerorchester Zürich auf und realisierte Aufnahmen für Deutsche, Schweizerische, Ungarische und Dänische Fernseh- und Rundfunkanstalten.

Marian Rosenfeld ist eine erfahrene und begeisterte Kammermusikerin und wird oft für Kammermusikprojekte mit namhaften Musikern angefragt.
 

Alina Morger, Assistentin

Alina Isabel Morger wurde 2000 in der Nähe von Zürich geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. Zu ihren bisherigen Lehrern zählen Christine Meyer, Rebecca Firth und Prof. Thomas Grossenbacher, bei welchem sie im Sommer 2022 an der Zürcher Hochschule der Künste ihren Bachelor abschliesst.

Alina Isabel Morger engagiert sich im Orchesterspiel seit ihrem achten Lebensjahr, sie hat diverse Tourneen im In- und Ausland erlebt. Zuletzt durfte sie als Zuzügerin im Tonhalle Orchester Zürich und bei den Festival Strings Lucerne mitwirken. Auch solistisch ist sie bereits mehrfach mit Orchester aufgetreten, u.a. In der kleinen Tonhalle Zürich.

Alina Isabel Morger ist Preiträgerin nationaler Wettbewerbe, Stipendiatin der internationalen Musikakademie Liechtenstein und erfolgreiche Teilnehmerin der Celloakademie Rutesheim. Verschiedene Kammermusikprojekte führten sie nach Bangkok und Argentinien, zudem gewann sie im Frühling 2021 mit dem Loewe Quartett den Kiwanis Kammermusikwettbewerb.

Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie durch Jens Peter Maintz, Wen-Sinn Yang, Sebastian Klinger und Konstantin Heidrich.
 

Iñigo Armentia,Assistent

Iñigo Armentia wurde in Vitoria (Spanien) geboren. Im Alter von ach Jahren bekam er seinen ersten Geigenunterricht. Mit 18 Jahren zog Iñigo nach San Sebastian, wo er sein Studium an der Hochschule Musik des Baskenlands „Musikene“ in der Klasse von Keiko Wataya absolvierte. Seit 2015 lebt Iñigo in der Schweiz, wo er den Master in Music Performance (Violine) und Orchester (Violine und Bratsche) in der Klasse von Daniel Dodds und Isabel Charisius and der Hochschule Luzern- Musik absolvierte.

Iñigo spielt rege und mit grosser Leidenschaft Kammermusik und tritt in verschiedenen Ensembles auf. Zurzeit studiert er Master in Musikpädagogik an der Hochschule Luzern. 

Regula Dodds, Leitung und Organisation

Regula Dodds wuchs in Baar (ZG) auf und erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Geigenunterricht. An der Musikhochschule Luzern erlangte sie bei Daniel Dodds das Lehrdiplom mit Auszeichnung. Anschliessend studierte sie in der Klasse von Sebastian Hamann und schloss ihr Studium 2007 mit dem Konzertreife-Examen ab. Wesentliche Impulse gaben ihr Meisterkurse bei Peter Zazofsky (Boston), Adelina Oprean (Basel) und Isabel Deplazes-Charisius (Luzern), sowie zahlreiche Kammermusik-Kurse bei Sebastian Hamann.

Regula Dodds ist langjähriges Mitglied der Festival Strings Lucerne, der Zuger Sinfonietta und spielt Kammermusik in verschiedensten Formationen. Sie unterrichtet eine Violinklasse an der Musikschule Hünenberg (ZG).

Die Förderung junger Musiktalente und das Schaffen von Räumen, in denen diese sich austauschen und gegenseitig inspirieren können, liegen ihr sehr am Herzen. 

Anmeldeschluss: 4. März 2022; Vorspiel: 13. März 2022
Preis: 450 CHF

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